Häufig gestellte Fragen zum Strom sparen.

Wir haben für fast alles eine Antwort. 

Wenn Du nicht weißt, was Dein Stromverbrauch die letzten Jahre war und Du Deine letzte Jahresabrechnung auch gerade nicht zur Hand hast, dann kannst du dich an diesen Werten orientieren:

  • 1-Personen-Haushalt: 1200 kWh
  • 2-Personen-Haushalt:  2100 kWh
  • 3-Personen-Haushalt: 3000 kWh
  • 4-Personen-Haushalt: 3600 kWh

Wenn dann Deine erste Jahresabrechnung da ist, können wir den Verbrauch besser einschätzen und Deinen Abschlag entsprechend anpassen. Oder Du gibst uns zwei Zählerwerte von unterschiedlichen Daten, in deren Zwischenzeit Du "normal" Strom verbraucht hast. Dann können wir Deinen Jahresverbrauch daraus hochschätzen.

Du magst Dein Lichtkonzept und fühlst Dich zuhause heimelig damit? Das soll auch so bleiben. Aber falls du noch alte Glüh- und Halogenlampen im Einsatz hast, überleg Dir doch, ob Du nicht auf Energiesparlampen oder LEDs wechseln möchtest.
Die Anschaffungskosten haben sich schnell gerechnet und sie spenden Dir ebenfalls warmweißes Licht - außer, du möchtest Neonröhren-Impressionen, das geht auch.

Du möchtest nicht jedes Elektrogerät einzeln immer an- und ausschalten? Musst Du auch nicht. Allerdings ist es sinnvoll, diese Geräte auch nicht immer im Standby-Modus "warten" zu lassen, bis Du Dich ihnen widmest. Vielleicht reicht ja schon eine Steckdosenleiste mit Hauptschalter aus, um im Wohnzimmer Fernseher, Receiver, Soundanlage und Spielekonsole gemeinsam anzuschalten. Und ansonsten warten Deine Geräte auch gerne gesammelt ausgeschaltet auf Dich ohne langsam an Deiner Stromrechnung zu drehen. Noch simpler und entspannter geht das Ganze mit intelligenten Steckdosen, die Du individuell an und ausschalten kannst und auf Dich zugeschnittene Routinen programmieren kannst.

Reduziere Deine Stromrechnung, indem Du Dir eine eigene Photovoltaikanlage auf Dein Dach baust (solltest Du eins haben). Klar sind hier initial Investitionskosten, aber in diesem Fall kannst Du die Zeit für Dich arbeiten lassen und mit unserem Reststromtarif Dich endlich in Richtung energieautarkes Wohnen bewegen.

Du möchtest Deine Solarenergie nicht nur über eine Batterie puffern? Schonmal an eine Nachtspeicherheizung gedacht? Mit dieser kannst Du die entstandene Energie in Wärme puffern. Außerdem kannst Du mit unserem GrünstromIndex und unserem Wärmestromtarif diese genau dann aufladen, wenn viel Grünstrom vorhanden ist.
Zudem erhältst Du auch hier unseren GrünstromBonus.

Auch mit dimmbaren Lampen lässt sich Energie sparen. Gerade morgens im Bad musst Du nicht geblendet durch das helle Licht werden, sondern kannst mit gedimmtem Licht Strom sparen und Deine Morgenroutine entspannter gestalten.

Mit der geschickten Nutzung von Tageslicht kannst Du Energie sparen, da Du erst gar keine Lampe einschalten musst. Schaue deswegen mal, wo Du Dich am Tag über oft aufhältst und wie Du diesen Ort so optimieren kannst, dass Du mehr Tageslicht nutzen kannst. Damit kommst auch Du auf die helle Seite.

Klingt nach einer Utopie, ergibt aber bei einem Gerät durchaus Sinn, dem Tintenstrahldrucker. Dieser verbraucht bei ständigem An- und Ausschalten viel
Strom und Tinte, da sich die meisten Drucker nach einem erneuten Wiedereinschalten erstmal selbst reinigen. Außerdem verbrauchen Tintenstrahldrucker weniger Strom, als Laserdrucker, da diese erstmal aufheizen müssen. Sachen gibt’s, die gibt’s garnet.

Lade Deine Geräte nach Möglichkeit in den Phasen, in denen viel Grünstrom zur Verfügung steht. Dabei ist es egal, ob es ein normaler Akku, Dein Smartphone, Dein Rasenmäher, die Digitalkamera, die Drohne oder Dein Rasierer ist. Jeder Verbrauch zählt! Wirklich jeder.

Akkus werden idealerweise, im unteren Bereich, kühl und trocken gelagert. Umso wärmer es ist, umso schneller entladen sie sich. Des Weiteren kannst Du Deine Akkus, die Du länger nicht benötigst, schonen, indem Du sie nur zu 50% lädst und dann lagerst. Das haben die kleinen Kraftzwerge nämlich am liebsten.

Da ein Wasserkocher weniger Abwärme produziert, als eine Herdplatte und zudem nicht noch ein kalter Topf mit erwärmt werden muss, lässt sich somit ganz leicht der Stromverbrauch reduzieren. Wenn Du jetzt zusätzlich darauf achtest, dass nur die wirklich benötigte Menge an Wasser erhitzt wird, dann wirst Du ganz leicht zum Energiesparmeister. Jeder Milliliter Wasser, der unnötig erhitzt wird, verbraucht nämlich auch unnötig viel Energie.

Ein Vorheizen des Backofens ist unnötig, da in dieser Zeit die entstehende Energie einfach verfliegt, statt die Pizza zu erwärmen. Außerdem reicht die Restwärme der Geräte meist aus, um das Essen fertig zu garen. Meistens kann man den Herd oder den Backofen circa 5 Minuten vorher abschalten, das kommt aber ganz auf die Köstlichkeit selbst an.

Wenn der Deckel zum Topf passt, geht auch keine Energie flöten, denn Wärme steigt nach oben und dies verhindert der Deckel. Also die Töpfe und Pfannen
idealerweise immer mit Deckel benutzen. Das verhindert meistens auch zusätzliche Sauerei. Außerdem sollte die Herdplatte auch nicht größer als der Topf sein, da sonst wieder unnötig Energie verloren geht.

Ein energiesparsamer Kühlschrank der Energiesparklasse A+++ kann, im Vergleich zu seinen Kollegen, bis zu 50% Energie einsparen. Das freut auf Dauer nicht nur die eigene CO2-Bilanz, sondern auch den Geldbeutel. Als dauerhafter Verbraucher kommt da nämlich ganz schön was bei rum.

Nach dem Kochen ist vor dem Abwaschen. Dass Du nicht unter laufendem Wasser abwaschen solltest, ist jedem bekannt. Aber wenn Du einen Geschirrspüler hast, dann nutze ihn. Denn wenn er immer gut gefüllt läuft - und wie bei der Waschmaschine im Energiesparprogramm - dann verbraucht er weniger
Wasser, als wenn Du per Hand spülst. Der Traum eines jeden Studierenden.

Mit der Zeit sammelt sich immer wieder Eis an den Wänden von Kühl- und Gefrierschränken. Das nimmt nicht nur Platz weg, sondern sorgt auch dafür, dass
das Gerät mehr Energie braucht. Das Gerät versucht nämlich diese Eisschicht zu erhalten, da diese Energie fordert, um sich selbst zu erhalten. Endlich mal Gletscher schmelzen und dabei was fürs Klima tun.

Der simpelste Trick, den wahrscheinlich jeder schon kennt: statt den Raum mit zu kühlen, indem man lange die Tür von Kühl- und Gefrierschränken offen stehen lässt, macht man sie so schnell wie möglich wieder zu. Klingt komisch, ist aber so.

Nutze niedrige Temperaturen zum Wäsche waschen. Denn heutige Waschmittel sind so effektiv, dass sie auch bei 30° oder 40° die Wäsche sauber bekommen, bei starker Verschmutzung 60°. Aber: 60° verbrauchen 50% mehr Strom als 40° - somit sollte so heiß nur wirklich dreckige Wäsche gewaschen werden und Schlüpper.
Nutze zusätzlich Energiesparprogramme. Moderne Waschmaschinen haben ein Ökowaschprogramm, das dauert zwar etwas länger, da die Einwirkzeit verlängert wird, aber es wird weniger Wasser und Strom benötigt, für denselben Effekt.

Starte Deine Waschmaschine erst, wenn sie voll beladen ist. Denn selbst bei modernen Waschmaschinen wird überproportional viel Waschmittel, Wasser und
Strom verbraucht, wenn sie nur halb beladen sind.

Grad in de warmme Monadde lohnt‘s sich die Wäsch zum trockne uffzuhänge, statt se in de Trockna zu bumpe. Des sorgt fär Ruh im Hous un fär ä klingle im Säckle.

Übersetzung: Gespart ist verdient. Gerade in den warmen Monaten lohnt es sich die Wäsche zum Trocknen aufhängen, statt sie in den Trockner zu werfen. Das sorgt für Ruhe in der Wohnung und spart Geld.

Du hast eine alte Waschmaschine oder einen alten Trockner? Diese sind eben auf dem Stand der Zeit - damals. Eine A+++ Maschine kann hier bares Geld und CO2 sparen. Außerdem wird Dein altes Gerät zerlegt und danach entstehen daraus neue sparsamere Geräte.

Wir produzieren 100% Ökostrom aus unseren eigenen Solaranlagen. Sollte die Sonne einmal nicht reichen, dass wir all unsere Correntlyaner mit Strom versorgen können puffern wir mit Wind- und Wasserkraft. Jedoch haben wir aktuell genung Reserven, um unsere Correntlyaner mit dem Strom aus unserer eigenen Erzeugung zu versorgen.

Unser Grünstrom kommt zu 100% aus dezentralen Erneuerbaren Energieanlagen.

Unser Ökostrom, mit dem wir "puffern", wenn gerade bei Dir in der Umgebung zu wenig Grünstrom produziert wird, damit du nicht im Dunkeln sitzt, weist folgende Robin-Wood-Kriterien auf:

  • Es gibt keine direkte eigentumsrechtliche Verpflichtung von uns mit einem Konzern, der Atom- oder Kohlekraftwerke betreibt oder mit Strom aus diesen Quellen handelt.
  • Die Erzeugungsanlagen generieren 100% des Strom aus Erneuerbaren Quellen.
  • Wir fördern die Energiewende durch Bezug von Strom aus Neuanlagen und/oder die Investition in Neuanlagen.
  • Die Eigentümer der Stromerzeugungsanlagen, von denen wir Strom kaufen, sind eigentumsrechtlich nicht mit der Atom- und Kohlewirtschaft verflochten. Es gibt von uns keine Neuinvestitionen in Atom- oder Kohlekraftwerke.

Mit dem GrünstromBonus kannst du dann Deinen eigenen Strommix grüner machen, indem Du Anteile von dezentralen Erneuerbaren Energieanlagen erwirbst - somit wird dein persönlicher Strommix Jahr für Jahr immer grüner. Das ist der Mix, den wir einspeisen. Leider ist es so, dass das, was bei Dir aus der Steckdose kommt, aktuell weder 100% Grünstrom noch 100% Ökostrom ist.

Stell es Dir so vor:

Das deutsche Stromnetz ist eine große Badewanne mit vielen Wasserhähnen. Aus einigen Hähnen kommt graue Brühe - das ist der Strom, der von den Kohle- und Atomkraftwerken eingespeist wird. Aus einigen kommt klares Wasser, das ist der Strom, der von allen richtigen Ökostromanbietern eingespeist wird, somit wird die graue Brühe etwas klarer. Und aus Deinem Wasserhahn kommt mal klares (Ökostrom), mal grünes (Grünstrom) Wasser - wie der gute Badezusatz, der uns früher als Kinder so viel Spaß gemacht hat. Je mehr Kunden also dann wie Du Ökostrom beziehen, desto klarer wird das Wasser. Und je mehr Kunden wie Du Grünstrom beziehen, umso länger hat man Spaß in der großen Badewanne.

Ökostrom bedeutet, dass der Strom durch erneuerbare Energien, wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft erzeugt wurde und bis dahin kein CO2 für die Herstellung angefallen ist. Grünstrom erhälst du bei uns, da wir zusätzlich das CO2 kompensieren, welches durch Netzverluste entsteht. Was Netzverluste sind und weshalb dabei CO2 entsteht, erfährst Du hier.

Das siehst Du in Deinem Stromkonto - und auch nur Du hast Zugang dazu, wie bei Deinem Bankkonto.

Wenn Du also einen GrünstromZähler (Smart Meter) hast, der Dir genau anzeigen kann, in welcher Stunde bei welchem GrünstromIndex Du wie viel Strom genutzt hast, dann weißt Du ganz genau, wieviel Ökostrom und wieviel Grünstrom das waren. Und das ist auch die Berechnungsgrundlage für unseren GrünstromBonus. Pure Transparenz.

Das siehst Du in Deinem Stromkonto - und auch nur Du hast Zugang dazu, wie bei Deinem Bankkonto.

Wenn Du also einen GrünstromZähler (Smart Meter) hast, der Dir genau anzeigen kann, in welcher Stunde bei welchem GrünstromIndex Du wie viel Strom genutzt hast, dann weißt Du ganz genau, wieviel Ökostrom und wieviel Grünstrom das waren. Und das ist auch die Berechnungsgrundlage für unseren GrünstromBonus. Pure Transparenz.

Nein, ein unverbindlicher Test unseres Stromtarifs ist nicht möglich. Ähnlich wie ein Hausbesitzer vor der Anschaffung einer PV-Anlage – einer langfristigen Investition – müssen auch wir langfristig planen. 

Wir können dir jedoch anbieten, wie Dein persönliches Stromkonto aussehen würde. Hierzu kannst du im Stromkonto ein Demo-Konto einsehen, bei dem Du dessen Funktionen testen kannst.